Studienhefte über Katzen

Auf leisen Pfoten kommen sie wie Boten der Stille und sacht, ganz sacht, schleichen sie in unser Herz und besetzen es für immer mit aller Macht.

Eleonore Gualdi

Studienheft 3, 6und 8 hat sich mit der Katze befasst.

Studienheft 3

Von welcher Katze stammt unser Liebling ab? Von der Falbkatze. Um diese und wie das Zusammenleben entstand, ging es zunächst im ersten Kapitel. Des Weiteren wurden ein paar Rassen vorgestellt: Perser, Main-Coon, Türkisch Van, Europäisch Kurzhaar, Siamkatze, Abessinier, Sphynx / Nacktkatze, Munchkin und Wildkatzenkreuzungen.

Im zweiten Kapitel ging es um den faszinierenden Körper der Katze und was sie damit leisten kann. Hier ein paar Fakten:

Katzen schmecken keine Süße.

Durch die flexiblen Lendenwirbel kann die Katze sich beim Fallen auf die Füße drehen.

Katzen sehen in der Dämmerung scharf, tagsüber unscharf. Bei Dämmerung sehen Katzen schwarz-weiß, tagsüber sehen sie Blau-, Grün- und Grautöne.

Katzen besitzen ein drittes Augenlid (Nickhaut), das sich beim Menschen im Laufe der Entwicklungsgeschichte zurückgebildet hat.

Die Riechschleimhaut einer Katze ist 5x größer als die des Menschen.

Die Temperaturrezeptoren sitzen bei Katzen im Schnauzenbereich. Außerhalb des Kopfbereiches nehmen Katzen Wärme verspätet war.

Katzenpfoten sind so empfindlich, dass sie bereits leichte Erschütterungen spüren und Erdbeben „hervorsagen“ können.

im dritten Kapitel ging es um Rolligkeit, Imponierverhalten, Paarung, Trächtigkeit und Geburt, Entwicklung der Welpen, die Aufzucht verwaister Welpen, Geschlechtsbestimmung, Sozialisierung, Charakterbildung, den Umgang mit verwilderter Katzen und Katzengemeinschaften. Hier ein paar Fakten

Kater beißen bei der Paarung der Kätzin in den Nacken. Am Ende des Paarugsaktes schreit die Kätzin auf, da sich am Penis Widerhaken befinden, womit der Kater sie verletzt. Dies ist jedoch alles normal. Man sollte also nicht eingreifen.

Der Abstand zwischen Afteröffnung und der nächsten Öffnung ist bei Weibchen kürzer.

Im letzten Kapitel wurden der Lebensraum und das Revier unter die Lupe genommen, sowie die verschiedenen Gemeinschaften. Diese können aus sozialen Katzen oder Einzelgängern bestehen, kann aber auch eine gemischte Gruppe sein. Wichtig dabei ist natürlich die Körpersprache und Kommunikation. Außerdem wurde die Katze als Jäger betrachtet und wie sie bei der Jagd vorgeht.

Studienheft 6

Im ersten Kapitel ging es im Rahmen der Anschaffungsberatung zunächst um eine katzengerechte Wohnung. Wichtig sind dafür natürlich auch Schlaf- und Ruheplätze (Der Favorit: das Bett). Ein häufiges Problem für Unsauberkeit ist einfach eine unpassende Toilette, weshalb man hier einiges beachten sollte. Typische Gefahrenquellen sind u.a. offene Fenster und Balkontüren, heiße Herdplatten, offene Waschmaschinen und Trockner, Pflanzen, Putzmittel, Kabel, Halsbänder und Plastiktüten.  Wichtige Themen bei einer Anschaffung sind auch Freigang, Alter, Herkunft und Kennzeichnung (bei Register z.B. TASSO (unbezahlte Werbung durch Nennung) anmelden).

Im zweiten Kapitel ging es um die Sozialpartner. Auch Kinder und Katzen müssen lernen, einander zu verstehen. Hier müssen bereits in der Schwangerschaft erste Maßnahmen erfolgen. Ein weiterer Sozialpartner ist natürlich eine weitere Katze. Umso ähnlicher die Katzen sich sind (Geschlecht, Aussehen, Charakter usw.), desto besser verstehen sie sich. Schwieriger wird es bei Katzen mit Hunden, Nagern und Vögeln

Die Ernährungsberatung war Thema des dritten Kapitels. Keinesfalls sollte man eine Katze, einen Fleischfresser, vegetarisch ernähren! Es gibt viele verschiedenen Fütterungsarten, die stattdessen geeignet sind.

Das letzte Kapitel befasste sich mit der Gesundheitsvorsorge und Erkrankungen. Man sollte Symptomen früh nachgehen, um z.B. Parasiten ausschließen zu können. Neben der Kastrationsberatung war auch die Impfberatung sehr interessant.

Studienheft 8

Im ersten Kapitel wurden Erziehungsmaßnahmen und geeignete Instrumente der Verhaltenstherapie vorgestellt.

Der Aufbau einer Verhaltensberatung im zweiten Kapitel war für mich natürlich sehr interessant.

Das dritte Kapitel befasste sich mit Unsauberkeit. Unsauberkeit ist ein sehr häufiges Problem, das anfangs meist nicht ernst genommen wird. Erst wenn es ausartet und nicht mehr auszuhalten ist, wird Hilfe hinzugezogen. Oder die Katze abgegeben. Dabei ist es gar nicht so schwer, die Ursache herauszufinden und mit etwas Geduld, kann man eine Lösung finden. Die Katze drückt damit entweder aus, dass sie gesundheitliche Probleme hat oder ihr etwas nicht passt. Der Gang zum Tierarzt und die Optimierung der Haltung sind hier erste und sehr effektive Schritte. Auch die Umgebung und Kleinigkeiten wie Einstreu können eine entscheidende Rolle spielen.

Im letzten Kapitel ging es um Angst- und Aggressionsverhalten, was vor allem in einem Mehrkatzenhaushalt auftreten kann.

Hier geht es zu den Hunden und Kleinsäugern.

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