Studienhefte über Hunde

Liebe das Wesen deines Hundes so wie es ist und lerne, ihn zu verstehen, anstatt ihn zu verändern.

Frank Müller

Studienheft 2, 5, 7 und 11 hat sich mit dem Hund befasst.

Studienheft 2

In dem ersten Kapitel ging es um die Domestikation, Kommunikation und das Sozialverhalten des Wolfes.

Das zweite Kapitel befasst sich mit den verschiedenen Lebensphasen eines Hundes, Läufigkeit, Begattung, Scheinträchtigkeit, Trächtigkeit und Geburt. Hier ein paar Fakten:

Wölfe zeigen den Schauzenstoß / das Mundwinkellecken beim Grüßen. Bei Hunden kann man dieses Verhalten gegenüber des Menschen beobachten, wenn sie an uns hochspringen. Damit möchte er ihn friedlich stimmen und ihm zeigen, dass er seine Autorität akzeptiert.

Mangelnde Sozialisierung führt später zu Verhaltensproblemen, Ängsten und dadurch bedingter Aggression.

Bei der Paarung können Hunde sich danach für 20-30 Minuten nicht voneinander lösen, da der Penis anschwillt. Man nennt es „Hängen“. Das sieht zwar erschreckend aus, ist aber ganz natürlich. Die Hunde sollten auf keinen Fall getrennt werden. Man sollte sie einfach nur beruhigen und abwarten.

Auch bei der Scheinträchtigkeit besteht grds. kein Handlungsbedarf. Ein Tierarzt muss erst aufgesucht werden, wenn die Hündin sehr darunter leidet, bei einer Gesäugeentzündung oder übermäßiger Milchproduktion. Sollte es der Hündin soweit aber gut gehen, reicht es aus, sie nur ablenken und zu warten bis die Symptome sich nach 3 Wochen legen.

Das dritte Kapitel befasst sich mit der Körpersprache und der Lautgebung der Hunde. Die Körpersprache eines Hundes zu verstehen, ist sehr wichtig. Denn die Hunde, die am aggressivsten auftreten, sind meist am unsichersten.

Gut zu wissen: Das Bellen, dass wie ein „Wuff“ klingt, z.B. wenn ein Hund träumt oder ein Geräusch nicht zuordnen kann, bedeutet, dass er aufgeregt und in Alarmbereitschaft ist . Deshalb sollte man ihm zeigen, dass die Ursache für sein Wuffen harmlos ist. So gibt der Hund am schnellsten Ruhe. Schimpfen verstärkt es hingegen.

Im letzten Kapitel ging es sehr viel um Irrtümer und die Beziehung zwischen Mensch und Hund. Beispielsweise lernt man, wie man einen Hund richtig begrüßt. Man grüßt ihn, wie ein anderer Hund es tun würde: Langsam, ruhig, ohne Blickkontakt. Weitere Themen waren Dominanz und Beschwichtigungssignale.

Studienheft 5

Das erste Kapitel beschäftigte sich mit dem Nervensystem, dem Gehirn, dem Gedächtnis, den Sinneswahrnehmungen und wie all das sich auf das Lernverhalten auswirkt.

Im zweiten Kapitel wird nochmal auf die Entwicklung des Welpen eingegangen, aber mit Schwerpunkt auf die Erziehung, wie Autofahren und Stubenreinheit.

Die Erziehung ist auch im dritten Kapitel wichtig. Hier geht es aber um Kommandos. Es wurde auch angesprochen, was man bei Kindern und Hunden beachten muss. Ich habe das Gefühl, dass grundsätzlich dem Tier die Schuld gegeben wird, wenn etwas passiert. Daher finde ich es klasse, das in diesem Studienheft ganz klar gesagt wurde, dass dem Hund UND dem Kind Regeln beigebracht und Grenzen gesetzt werden müssen.

Da vierte Kapitel befasst sich mit allem, was das Lernverhalten beeinflusst: Atmosphäre, Stress, Allgemeinzustand, Erkrankungen, Hormone etc.

Gut zu wissen: Es gibt einen Unterschied zwischen Sterilisation (Durchtrennen des Samenstrangs bzw. des Eileiters) und Kastration (Entfernung der Keimdrüsen, also Hoden bzw. Eierstöcke und evtl. Gebärmutter) und beides ist bei beiden Geschlechtern möglich.

Studienheft 7

Im ersten Kapitel geht es um verschiedene Rassen und daraus resultierendes Verhalten. Wenn man sich einen Hund anschaffen möchte, hat man vielleicht schon eine bestimmte Rasse im Kopf. Oft widersprechen sich Wunsch und Wirklichkeit. Man sollte sich immer gut über die verschiedenen Rassen informieren, denn nicht jeder Hund ist für jeden Menschen geeignet und umgekehrt. So sind beispielsweise Beagle für ihr Bellen bekannt, was mit ihren Jagdhund-Genen zusammenhängt und in einer Mietwohnung wohl eher unerwünscht ist.

Wie man jemanden diesbezüglich bei einer Anschaffungsberatung berät, habe ich im zweiten Kapitel gelernt.

Zu einem gesunden Hundeleben gehören die richtige Ernährung , Körperpflege, Gesundheitschecks und Impfungen. Im dritten Kapitel wurden einige Krankheiten vorgestellt, gegen die man impfen sollte und auch welche, bei denen von einer Impfung abzuraten ist. Außerdem gab es einen Exkurs zu Erste-Hilfe-Maßnahmen.

Es wurden im letzten Kapitel verschiedene Trainingsmethoden und Hilfsmittel vorgestellt, z.B. Clickertraining, Schleppleine etc. und über ihre Eignung informiert. Zudem wurden verschiedene Hundesportarten vorgestellt. Gerade Hunde, die ursprünglich für eine bestimmte Aufgabe gezüchtet wurden und dieser nicht nachgehen können, haben daran Spaß und sind dadurch ausgelastet.

Studienheft 11

In den einzelnen Kapiteln ging es jeweils um ein Fallbeispiel, welches man quasi wie in einer echten Beratung durchspielte inkl. Erstellung eines Therapieplans. Die Themen waren „Mangelnde Leinenführigkeit“ (Kapitel 1), „Unerwünschtes Jagdverhalten“ (Kapitel 2), „Hyperaktivität und gesteigertes Bellverhalten“ (Kapitel 3) und „Agressionsverhalten“ (Kapitel 4 und 5).

Es wurden Hilfsmittel bei mangelnder Leinenführigkeit, das Dummytraining, das Beschäftigungsspiel und Einsatzmöglichkeiten vonRettungshund vorgestellt. Es gab zwei Kapitel zur Aggression, da es sich bei einem Fall um Angstaggression handelte.

Hier geht es zu den Katzen und Kleinsäugern.

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